Nassehi lobt Distanz und Abstand halten

In DER WELT führt Armin Nassehi aus, wie er Abstand halten als Voraussetzung für das Zusammenleben in der modernen Gesellschaft ansieht.

 

Er beschreibt seine Fahrt im ICE und wie Kommunikation stattfinden kann und Sicherheit hergestellt wird, ohne dass viele Worte gewechselt werden müssen. Distanz und kulturell erlernte nonverbale Signale helfen weiter und führen dazu, dass man Fremde im Zug bittet, auf eine Tasche aufzupassen.  Fremdheit und Anonymität ist Nassehi nach eine schützenswerte Ressource in unserer Gesellschaft. Man denke nur an das Vertrauen, dass man einem Zugführer entgegen bringt, ohne ihn persönlich zu kennen. Spannend ist der Artikel vor allen in den Abschnitten, wenn Nassehi beschreibt, wie aktiv passive Kommunikation betrieben wird.

Sein Fazit lautet:“ Solidarität in unserer Gesellschaft ist gegründet auf Fremdheit – und deshalb ist Fremdheit als kulturelles Gut zu schützen!“

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