Nassehi ??ber Potenz der Populisten

Heute schreibt Armin Nassehi  in der SZ über den Erfolg der populistischen Partei „Wahre Finnen“ in Finnland.  

 

Interessanterweise seien populistische Parteien modern als auch unmodern. Unmodern, weil sie mit dem Pluralismus in Gesellschaft nicht zurecht kämen. Als modern könnten sie beschrieben werden, da sie wie eine Schicksalsgemeinschaft Solidarität unter Fremden stifteten. Komplexe gesellschaftliche Probleme würden auf leicht verständliche, einfache Nenner und Lösungen gebracht, die schneller seien als langsame politische Verfahren. Nassehi bezeichnet Demokratie als „Langsamkeitsgenerator“, da Unterbrechungen und Kompromisse in Entscheidungsverfahren eingebaut würden.

 

Potent seien populistische Parteien deshalb, weil der Gemeinschaftsaspekt in einer Welt der Unübersichtlichkeiten und unplausiblen Entscheidungen wichtiger werde. Aus Sachdebatten würden Probleme der Zugehörigkeit. Das lasse sich sehr deutlich ablesen bei den „Wahren Finnen“, die sehr europakritisch und migrantenfeindlich seien.

 

 

 

 

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