Ehepaar Beck ??ber Fernbeziehungen

DIE ZEIT interviewt Elisabeth Beck-Gernsheim und Ulrich Beck zu ihrem neuen Buch über Fernbeziehungen.

Beide sind sehr erfahren in Fernbeziehen, Ulrich Beck lehrt in London und seine Frau in Trondheim, Norwegen.

Für Beck gibt es zwei Feinde der Liebe: die Nähe und die Ferne. Dennoch sagt er wörtlich:

 

„Unsere Zeit ist noch radikaler, also noch romantischer: Die Liebenden befreien sich nun auch von den Fesseln des gemeinsamen Ortes, der gemeinsamen Sprache, der gemeinsamen Staatsangehörigkeit.“

 

Fernliebe sei  eine Liebe ohne Sexualität und ohne Alltag. Diese Liebe, die über Email, Facebook und Skype stattfände, brauche Vertrauen, Regelmäßigkeit und Planung. Diese Mischung aus Freiheitswunsch und Vertrauensforderung wirke wie die Quadratur des Kreises. Letztendlich müsse sich das Fernbeziehungspaar diesen Herausforderung stellen, sie würden nicht von selbst gelöst. Wichtig wäre das Lieben von Unterschieden.


 

 

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