Ulrich Beck kritisiert deutsche Europapolitik

In der SZ vom 30.11.2012 wird das neue Buch von Ulrich Beck besprochen mit dem Titel „Das deutsche Europa. Neue Machtlandschaften im Zeichen der Krise“.

Eines der zentralen Aussagen in diesem Werk ist, dass viele Menschen die Risikogesellschaft mit einer Katastrophengesellschaft verwechselten. Die Unkontrolliertheit sei jedoch hausgemacht und politisch gewollt.

Im Gro??en und Ganzen gehe es Beck um die Wiedergewinnung an Vertrauen der B??rger zu Europa und seinen Institutionen, daher das Pl??doyer zu einem europ??ischen Gesellschaftsvertrag. Souver??nit??t k??nne  nur europ??isch zur??ckgewonnen werden, die im Rahmen der Finanzkrise unparlamentarisch verloren worden sei.

„Das deutsche Europa“ baue auf einem Satz Thomas Manns auf, der oft verwendet (auch von Helmut Kohl) worden sei, und als rote Linie sich durch das ganze Buch ziehe. Die „Nationalstaatenorthodoxen“ (Beck) n??hmen die EU gerne als Alibi, um eigenes Versagen zu kaschieren. Vorteile und Nutzen der Europ??ischen Union wurden absichtlich nicht publiziert.

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